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WM 2018: Peru droht Ausschluss – Rückt Italien nach?

Es ist ein Gesetzesentwurf, der derzeit die Gemüter der Fußballfans in Peru und in der ganzen Welt erhitzt. Dieser Gesetzesentwurf könnte weitreichende Folgen haben und letztendlich die Teilnahme Perus an der Weltmeisterschaft 2018 verhindern. Und schon sehen die Fans in Italien ihre Chance, doch noch mit der Squadra Azzurra an der WM teilzunehmen. Doch langsam, warum gibt es überhaupt Ärger in Peru?

Rein sportlich betrachtet hat Peru die Teilnahme an der Weltmeisterschaft am 16. November in trockene Tücher gepackt. Die Nationalmannschaft konnte sich in den Playoffs gegen Neuseeland durchsetzen und qualifizierte sich damit als letztes Team für die WM 2018.

Gesetzesentwurf nicht mit den Regularien der FIFA im Einklang

Trotzdem ist die WM-Teilnahme nun ernsthaft in Gefahr – schuld daran ist ein Gesetzesentwurf des peruanischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Dessen Vorsitzende, die Politikerin Paloma Noceda, plant eine Umstrukturierung des peruanischen Fußballverbandes, der zukünftig komplett unter staatlicher Kontrolle stehen soll. Dies wiederum würde den Regularien der FIFA widersprechen. Als Folge könnte die FIFA die Teilnahme der peruanischen Nationalmannschaft an der WM 2018 untersagen.

FIFA lässt peruanischem Fußballverband Mahnung zukommen

Derzeitiger Stand der Dinge: Nachdem die FIFA dem peruanischen Fußballverband einen Brief mit entsprechender Mahnung zukommen ließ, zogen die Parlamentarier den umstrittenen Gesetzentwurf zunächst zurück und änderten ihn anschließend. Daraufhin wurde eine neue, etwas entschärfte Fassung veröffentlicht. Es bleibt allerdings noch unklar, ob die FIFA sich mit dem neuen Gesetzesentwurf anfreunden kann und dieser mit den Regularien des  Weltfußballverbandes zu vereinbaren ist. Daher ist die Spannung ungebrochen, und vielleicht kann sich Italien sogar noch Hoffnungen machen, als Nachrücker doch noch an der WM teilnehmen zu können, falls Peru letztendlich gesperrt wird. Die Chancen dafür sind allerdings nach Meinung von Experten recht gering.